Kaputtgekriegt
Das war mal ein Wochenende. Kaum war am Freitag die Flasche vom Hals, hat der Samstag mir schon die nächste an Selbigen gehalten.....Alkohol macht lustig und entspannt. Der Tag darauf ist elend und komisch. Aber wem sage ich das....
Wochende war schnell vorbei, zu schnell. Die Härten des Alltages haben mich auch prompt am Montag schon wieder eingeholt. Studium schlaucht, auch wenn es kaum etwas zu erledigen gibt. Aber es gibt ja genung zu erledigen. Jedem das Seine, mir das Anstrengenste...wird so hingenommen.
Es gibt so momente, in denen man nur sitzt und denkt bis man dann merkt, dass man nicht denkt, sondern nur starrt. Schon interessant...
Morgen früh aufstehen. Mein Lieblingsproblem. Man kann gar nicht genug hadern, dass einem die (Un/m)Welt zwingt sich schon in aller Frühe aus dem Bett zu quälen.
Und das für Angelegenheiten, die eher optional denn obligatorisch sind.
Freie Zeiteinteilung! Das wäre es doch. Aber das würde auch wieder nur in Nichtstun ausarten.
Mal schauen, ob ich den morgige Tag ohne böse Blicke oder zweifelnde Fragen überstehe. Denn ist ein Tag ohne böse Blicke und zweifelnde Fragen nicht ein guter Tag?
Zweifel ist gesund, aber was hat es mit den bösen Blicken auf sich?
Böse Blicke sollte man nicht unterschätzen.
Geben schlechtes Karma. Und Voraussetzung für diese bösen Blicke sind doch immer ungute Aktionen, die von mir ausgingen. Sowas wie eine ungute Aktion geht eben nicht kongruent mit einem guten Tag einher.