Dienstag, 21. Dezember 2010
Die Lämmer.
Das Dilemma:
Es gibt zwei Frauen, mit denen ich neuerdings zu tun habe.
Super, was? Wenigstens zwei!
Aber: Die Eine ist die Ex-Freundin, die nach zwei Jahren sich auf einmal wieder meldete um zu erfahren, wie es dem ehemals Verlassenen denn nun geht, und ihm mitteilt, dass die Trennung irgendwie nicht ganz verdaut ist.
Die Andere ist die Ex-Affäre des Bruders. Dieser, mittlerweile wieder in fester Beziehung, sieht kein Problem an eventuellen Annäherungsversuchen meinerseits bezüglich der eben genannten Ex-Affäre seinerseits. Jedoch ist benannte Ex-Affäre wieder mit ehemalig betrogenem Freund ihrerseits zusammen. Wäre dieser nicht, so wurde schon klargestellt, hätte es schon mächtig gerappelt in den Kissen.
Was soll man da als größtenteils emotional verkrüppelter und enttäuschter Mann da machen bitte? Strick, Provokation, Alles auf eine Karte, oder doch was anderes?
Hier bräuchte ich mal Hilfe...



Bald, bald.
Bald ist es soweit.
Das ungewollte Kind kommt. Der Zug verspätet sich doch nicht um 10, sondern um 40 Minuten. Das froh erwartete fest entpuppt sich kurz davor noch als Schreckensszenario, weil die ungeliebte Ex-Freundin kommt.
Dieses Ach-Nöööö-Gefühl schleicht sich heran, unbezähmbar wie ein Sattelschlepper, unermüdlich, wie eine Kaffeemaschine im weißen Haus, unaufhaltsam wie eine Schleiereule im Sturzflug. Nichts Halbes und nichts Ganzes.
Nunja. Das Erwartete ist: Das erste Referat in der Uni. Nichts besonderes eigentlich.
Aber ich wollte ja eh nur das Gefühl beschreiben, welches einen beschleicht, kurz bevor es soweit ist. Das ungewollte Kind eben, oder nicht so hart: Der vverspätete Zug. Ich will nicht, ich mag nicht, aber ich muss da durch. Isso.
Bestens vorbereitet, der eigenen Fähigkeiten gewiss auf in das Unbekannte Bekannte! Immer wieder unangenehme doch nachher ist dann doch alles wieder gut.
Nur blöd, wenn man wirklich keine Lust hat. Zum Glück quetsche ich mich dann doch noch immer dahinter.
Was tut man nicht alles, für sein Leben....



Mittwoch, 15. Dezember 2010
Kaputtgekriegt
Das war mal ein Wochenende. Kaum war am Freitag die Flasche vom Hals, hat der Samstag mir schon die nächste an Selbigen gehalten.....Alkohol macht lustig und entspannt. Der Tag darauf ist elend und komisch. Aber wem sage ich das....
Wochende war schnell vorbei, zu schnell. Die Härten des Alltages haben mich auch prompt am Montag schon wieder eingeholt. Studium schlaucht, auch wenn es kaum etwas zu erledigen gibt. Aber es gibt ja genung zu erledigen. Jedem das Seine, mir das Anstrengenste...wird so hingenommen.
Es gibt so momente, in denen man nur sitzt und denkt bis man dann merkt, dass man nicht denkt, sondern nur starrt. Schon interessant...
Morgen früh aufstehen. Mein Lieblingsproblem. Man kann gar nicht genug hadern, dass einem die (Un/m)Welt zwingt sich schon in aller Frühe aus dem Bett zu quälen.
Und das für Angelegenheiten, die eher optional denn obligatorisch sind.
Freie Zeiteinteilung! Das wäre es doch. Aber das würde auch wieder nur in Nichtstun ausarten.
Mal schauen, ob ich den morgige Tag ohne böse Blicke oder zweifelnde Fragen überstehe. Denn ist ein Tag ohne böse Blicke und zweifelnde Fragen nicht ein guter Tag?



Freitag, 10. Dezember 2010
Schlaftag
Macht es Sinn rauszugehen? Ich meine, überhaupt die Möglichkeit zu schaffen rauszugehen? Also macht es Sinn aufzustehen? Ich wollte nicht raus, also schlief ich einfach weiter. Erschien mir in dem Moment nur logisch. Bis knapp ins Dunkel habe ich mich geschlafen. Im Dunkeln eingeschlafen, im Dunkeln aufgewacht. Wäre auch mal was gewesen. Naja. Hat nicht geklappt...
Was auch nicht geklappt hat, ist: Uni. Also heute zumindest nicht. War ja nicht da.
Schlafen statt Uni, sollte man mal ne Aktion zu machen. Schlechtes Gewissen hatte ich trotzdem. So den ganzen Tag verschlafen geht ja auch nicht.
Also habe ich mich aufgerafft und gezoggt. Man mag sagen: "Uiiiiii, das war nicht viel besser als schlafen, zumindest nicht produktiver für die Außenwelt!" Nunja. Stimmt. Doch für mich war es besser, meine Schulter tat weh vom Schlafen, daher musste ich auf. Da ist Zoggen doch gesundheitsschonend.
Lang lebe die Außenwelt, sonst wär ich ja tot. Nein, ehrlich, lang lebe sie. Kaum ist man unter Menschen, ist man auch wieder wach. Tolle Sache. Ein schlechtes Gewissen ist ein klasse Motivator. All diese Tests, die ich heute gemacht habe. Unglaublich. Bin richtig stolz. Ein aufrichtiger Student hätte die auf dem letzten Drücker gemacht, ich habe sie noch rechtzeitig aufgrund schlechten Gewissens gemacht. Da kriegt man doch glatt schon wieder nen schlechtes Gewissen.
Muss morgen um 12Uhr aufstehen. Ich denke, das kriege ich hin. Ich hoffe es zumindest. Wir werden sehen...



Donnerstag, 9. Dezember 2010
Zum ersten Mal nicht bewegt
Nicht, dass ich damit sagen will, dass ich mich nun zum ersten Mal in meinem Leben NICHT bewegt habe. Das hier suggerieren zu wollen wäre auch Unsinn.
Alles an Sinn was dieser Text bieten kann, ist, dass er tatsächlich die erste Bewegung hier auf diesem Blog ist. Eine neue Bewegung. Bewegung ist schon nicht schlecht für einen Lethargen(mir wurscht, ob das die richtige Form ist, wenn ich ein Letharge bin/sein will, wer sollte da was gegen sagen?), da es jedoch rein geistig und fingertechnisch ist, habe ich mich nun eben das erste mal NICHT bewegt.

Kleiner Zusatz: Das Schiff da oben hat ja mal gar kein Sinn, merke ich gerade...